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Lukas kleine Weltmaschine:

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Lutz Garmsen / Ursula Helfer
          Lukas kleine Weltmaschine

Zwei Filmstreifen mit unterschiedlicher Oberfläche werden aufeinander projiziert. Die Filmschleifen selbst laufen auf meterhohen Gestellen, die ebenso wie die Projektoren integraler Bestandteil der Installation sind und somit dem Betrachter sichtbar. Vor dem Objektiv des Diaprojektors bewegt sich, gleichsam als Sektorenblende, ein Ahornblatt. Allerdings nicht synchron mit der Bildbewegung, wie es die Aufgabe einer Sektorenblende wäre, sondern asynchron. Das Fehlen des optischen Ausgleichs hat zur Folge, daß das Blatt bisweilen das projizierte Bild überlagert. Die Projektion beider Filmstreifen erfolgt nicht unbedingt gleichzeitig, sondern wird durch ein Zufallsprinzip gesteuert. Über einen Schaltkreis, verbunden mit den Filmmaschinen agieren hier zwei Spielzeugfiguren, die sich auf einem kleinen hölzernen Schreibtisch gegenüberstehen: ein Clown mit Trommel und eine ehemalige Barbie-Puppe. Beiden fehlt der Unterleib. Die Puppe dreht sich alle Sekunden um die Körperachse, dabei berühren die ausgestreckten Arme vielleicht zwei herabhängende Kugeln. Stoßen diese dann zufälligerweise zusammen, schließt sich der Kontakt, die Clownsfigur beginnt zu trommeln und die Filme werden in Bewegung gesetzt. So ergeben sich in einer gemeinsamen Projektion zufällige und immer neue Kombinationen beider Bildmotive, mal als bewegte Bilder, mal als stillstehende.

LkW

Aus:

form+zweck 14
Zur Anpassung des Designs an die digitalen Medien