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Zeitmaschine

lutzursula

„Zeitmaschine“ (Projektor, Scheibenwischermotor, Film )


Die Installation „Zeitmaschine“ von 1996 besteht aus einem 35mm Kinoprojektor von 1910, der so manipuliert wurde, das die Filmbilder nicht wie üblich so schnell getauscht werden, dass die Illusion von Bewegung entsteht. Stattdessen bleibt jedes Einzelbild für etwa 10 Sekunden stehen.
Die Bilder, abwechselnd Portraits einer Frau und eines Mannes, verbleiben so lange im heißen Lichtstrahl des Projektors, bis sie anfangen, sich zu verformen und zu schmelzen.
Das Zelluloid dehnt und wölbt sich etwa zehn Sekunden lang, ehe es zerfließt. Erst durch den Stillstand entsteht wahrhaftige Bewegung:
240 unbewegte Filmbilder wären nötig, um die Zerstörung eines stillstehenden Filmbildes zu filmen. Es handelt sich nicht um die Illusion von Bewegung:
Die Bilder bewegen sich tatsächlich, indem sie zerstört werden. Sie erzeugen dabei die Illusion des Verfalls der Abgebildeten.

Verbrennungsmaschine

Foto: Thomas Bartels

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